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Salzburger Immobilien
Marktanalyse

Salzburger Immobilien Marktanalyse

Die Darstellung des Salzburger Immobilien-marktes sowie die Einschätzung wichtiger Trends und Entwicklungen ist für Hölzl & Hubner Immobilien ...

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Immobilien

Hölzl & Hubner Immobilien GmbH
Innsbrucker Bundesstraße 85
5020 Salzburg

Tel.: +43 (0) 662 8300 43 - 0

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Bauland treibt die Preise nach oben

Immobilienpreise. Im Vorjahr stieg der Salzburger Immobilienindex um 16 Prozent. Hauptverantwortlich waren das größere Transaktionsvolumen und die hohen Baulandpreise. Dennoch wurden Neubauwohnungen sogar billiger.

BERNHARD SCHREGlMANN
SALZBURG (SN). Die Immobilienpreisentwicklung ist derzeit ein heißes Diskussionsthema, vor allem Politiker und Interessenverbände überbieten einander in pauschalen Katastrophenmeldungen.

Einer differenzierten Betrachtung halten derlei Äußerungen oft nicbt stand. So liegen die tatsächlich erzielten Preise oft ganz woanders, als in den Inseraten erhofft. Ein Blick in das Grundbuch bringt hier Klarheit. Seit vielen Jahren erhebt das Immobilienbüro Hölzl &- Hubner genau diese exakten Grundbucbsdaten und errechnet daraus den SIX (Salzburger Immobilienindex). Grundaussage für 2011: Der SIX ist gegenüber 2010 um 16 Prozent auf den bisherigen Höchststand von 394 Punkten gestiegen. "Auf diesen Anstieg hatten zwei Faktoren einen wesentlichen Einfluss", sagt Geschäftsführer Wolfgang Maislinger: "Zum einen kletterte das Gesamttransaktionsvolumen von Immobilienverkäufen mit mehr als 600 Mill. Euro auf ein neues AIlzeithoch, zum anderen gab es 2011 einen überdurchschnittlichen Anstieg der Baulandpreise."

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass zwar die Zahl der Verkäufe um minus zehn prozent zurückgegangen ist, gleichzeitig aber das Volumen gestiegen ist. Maislinger fuhrt das vor allem auf das böherwertige Angebot zurück. Schon 2008 gab es ein ähnlich hohes Transaktionsvolumen, damals war es auf verstärkte Käufe im Gewerbebereich zurückzuführen. Die zahl der verkauften Grundstücke hat sich 2011 um 33 Prozent auf 54 erhöht.

Neubau: Weniger Umsatz
Bei den neu gebauten Wohnungen gab es im Vorjahr nicht nur einen Umsatzrückgang um 2,6 Prozent, sondern auch einen Preisrückgang um drei Prozent. Maislinger: "Zu begründen ist diese Entwicklung mit dem Fehlen von Grundstücken in absoluten Toplagen." Deshalb sei nur in mittleren und schlechten Lagen gebaut worden, was das Preisniveau verringerte. In der Stadt und den unmittelbaren Umlandgemeinden lag der erzielte Durchschnittspreis pro Quadratmeter für eine neue Wohnung bei 3243 Euro. Damit hat sich die generell über Jahre nur mäßige Aufwärtsbewegung bei neuen Wohnungen fortgesetzt. Lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis vor zehn Jahren bei 2755 Euro, so erreicht er nun 3243, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von 1,8 Prozent, absolut zwischen 2001 und 2011 etwa um gesamt 500 Euro in zehn Jahren. 

Stark rückläufig war die Zahl der verkauften Gebrauchtwohnungen, nämlich um minus 200 Wohnungen auf 1078 Einheiten. Die erzielten Preise sind gleichzeitig um 4,5 Prozent gestiegen und liegen nun im Durchschnitt bei 2056 Euro. Spitzenpreise von 6000 bis 8000 Euro wurden vereinzelt in Morzg, Leopoldskron und Aigen erzielt. Maislinger: "Von 10.000 Euro kann aber keine Rede sein."

Speckgürtel wird weiter gefüttert
Für 2012 sieht der Experte kaum Anderungen, der Markt sei getrieben von Wohnungskäufern, gleichzeitig stehen immer weniger Objekte zur Verfügung. "Durch die strenge Grünlanddeklaration in der Stadt Salzburg wird der Neubau in die umlandgemeinden getrieben", betont Maislinger: "Der Speckgürtel wächst damit weiter, weil in den Stadt nichts da ist." Davon würden die Umlandgemeinden massiv profitieren gleichzeitig aber die Verkehrsprobleme ansteigen.

Auch eine gezielte Überprüfung der eingetragenen Kaufverträge habe gezeigt, dass Ausländer aus dem nicht deutschsprachigen Raum als Käufer kaum feststellbar waren. Maislinger kann auch der laufenden Zweitwohnsitzdebatte wenig abgewinnen: "Außer an einigen ganz wenigen Hotspots in Wintersportgebieten ist das in Salzburg eigentlich kein Thema."

Download: Salzburger Nachrichten, April 2012 (pdf, 1.199 kb) Seite drucken

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